Energie-Ort: Vulkan

Vulkane haben zerstörerische Kräfte. So ein Ausbruch kann auf die Flora, Fauna sowie Städte verheerende Folgen haben. Wenn irgendwo das Wort Vulkan fällt, denken viele sofort an Vesuv oder den Ätna und generell eher an das Katastrophenszenario Vulkanausbruch.

 

Ein Vulkan ist eine geologische Struktur, die entsteht, wenn Magma (Gesteinsschmelze) bis an die Oberfläche eines Planeten (z. B. der Erde) aufsteigt. Wenn der Druck zu groß wird, steigt das Magma über Spalten und Klüfte der Lithosphäre auf. Magma, das auf diese Weise an die Erdoberfläche gelangt, wird als Lava bezeichnet. Alle Begleiterscheinungen, die mit dem Aufstieg und Austritt der glutflüssigen Gesteinsschmelze verbunden sind, bezeichnet man als Vulkanismus.

Vulkanismus ist allerdings nicht generell als negativ zu bewerten, denn durch einen Vulkanausbruch gelangen lebenswichtige Elemente aus dem Inneren der Erde an die Erdoberfläche. Das ist ein Grund dafür, dass die Erde in der Nähe von Vulkanen oft sehr fruchtbar ist und von den Menschen landwirtschaftlich genutzt werden kann. Außerdem kann durch Vulkanausbrüche neues Land entstehen, wenn das Magma wie bei Hot Spots ganz tief aus dem Erdinneren an die Oberfläche gelangt. So sind z. B. viele Inseln entstanden.

Der Mauna Loa auf Hawaii, ist der flächengrößte aktive Vulkan auf unserem Planeten. Wenn seine unter Wasser liegende Masse dazu gerechnet wird, ist er mit seinen ca. 9200m sogar der größte Berg der Erde. Wenn die inaktiven Vulkane mitgezählt werden, dann gilt das unter Wasser liegende Tamu-Massiv im Pazifik mit einer Gesamtfläche von 650 Km x 450 Km laut Wissenschaftler als flächengrößter Vulkan.

Aber im Vergleich zu dem was der Mars zu bieten hat, sind unsere irdischen Vulkane kleine Hügel. Mit einem Durchmesser von ca. 600 Km und einer Gipfelhöhe von 26.000m (wenn die umliegende Tiefebene berücksichtigt wird) reckt sich der Olympus Mons in Richtung Universum.  Er gilt offiziell als höchster bekannter Vulkan in unserem Sonnensystem.