Meteorologischer Frühlingsbeginn 2018

Auch wenn es uns von den Temperaturen her vermutlich derzeit eher seltsam erscheinen dürfte, heute, am 1. März 2018 beginnt tatsächlich auf der Nordhalbkugel der Frühling. Und zwar der meteorologische. Dieser beginnt – wie auch die Jahreszeiten Sommer, Herbst und Winter – immer am ersten Tag des neuen Quartals. Das Datum für den Beginn der Jahreszeiten in der Meteorologie wurde von der den Vereinten Nationen zugehörigen Weltorganisation für Meteorologie auf den ersten Tag des jeweiligen Monats gelegt.

Neben diesem gibt außerdem noch den astronomischen und den phänologischen Beginn des Frühlings. Ersterer liegt auf dem 20. März 2018 und ist durch die Sonne begründet: Diese befindet sich dann genau im Frühlingspunkt der Erdbahn. Auf der Erde gibt es dann die erste Tag-und-Nacht-Gleiche des Kalenderjahres. Das bedeutet, dass Tag und Nacht dann genau 12 Stunden lang sind.
Der phänologische Frühlingsbeginn hängt mit dem jeweiligen Entwicklungsstand der Natur und der Witterung zusammen. Das heißt, der „richtige“ Frühling beginnt erst, wenn wir tatsächlich an der Natur selbst sehen, dass der Frühling beginnt.

Hier also ein paar frühlingshafte Fakten, die möglicherweise helfen, um uns ein wenig von der Kälte abzulenken.

– Einfach mal ein paar Minuten unser Artikelbild anschauen und sich dabei auf das nächste Picknick im Grünen freuen. Als kleine Erholung vom Winter. Das Sonnenlicht und die hellen Farben stimulieren nämlich unser Glückhormon Serotonin und das sorgt für eine bessere Laune, wir sind wacher und aktiver.

– Sogenannte Frühlingsgefühle können durch sportliche Aktivitäten gefördert werden oder durch einen Spaziergang am Morgen. Auch spezielle Tageslichtlampen können gegen den Winterblues helfen.

Wer nun immer noch nicht so recht in Frühlingsstimmung ist, der kann sich doch schon mal in weiser Voraussicht Frühlingsvorbereitungen treffen. Wir hätten da ein paar Ideen:

– Auto waschen: Damit Ihre Laune ein wenig mehr glänzen kann, können Sie ja erstmal für ein glänzendes Auto sorgen. Befreien Sie Ihren fahrbaren Untersatz von Matsch und Schnee. Entfernen Sie den groben Dreck mit einem Dampfstrahler oder einer Waschbürste, so dass der Lack nicht beschädigt wird. Damit die Gummidichtungen im nächsten Winter nicht porös werden, können Sie diese mit einem fetthaltigen Tag einreiben oder Gummibalsamspray nutzen.

– Frühjahrsputz: Zuerst wird die Wohnung ordentlich aufgeräumt, Überflüssiges sollten Sie entsorgen oder im Keller lagern. Im zweiten Schritt kümmern Sie sich um Ihre Fenster und Gardinen. Im Anschluss geht es dem Wintergrau an den Kragen. Entstauben Sie Regale, Monitore, Fernseher, Zimmerpflanzen. Schließlich kümmern Sie sich noch um Ihre Fußböden und zwar beginnen Sie mit dem Saugen der Teppiche und Reinigen danach Ihre Böden.  Generell sollten verschmutzte Fußböden nur nebelfeucht und nicht nass gereinigt werden. Zu viel Nässe ruiniert häufig die Bodenbeläge, insbesondere Dielenböden und Parkett aus Holz sowie Laminat sind dafür anfällig.

– Blumen: Freuen Sie sich über die ersten Blüten des Jahres. Einige Krokusse, Schneeglöckchen und Winterlinge recken in den letzten Februartagen schon zaghaft ihre Knopsen. Sorgen Sie auch selbst für eine bunte Gute Laune-Pracht: Im März können Lilien, Gladiolen, Begonien, Alpenveilchen, Montbretien und Sommerhyazinthe ins Beet gesetzt werden. Andere Sommerblüher wie Pantoffelblume, Fleißiges Lieschen oder Eis-Begonien können Sie ab März im Haus vorziehen.

Und zu guter Letzt noch ein Pro-Tipp für alle denen es noch schwerfällt, sich warme Gedanken zu machen: „Es gibt nicht zu kaltes Wetter, es gibt nur zu kalt angezogen!“

– Machen Sie es wie die Zwiebel. Draußen dick eingepackt, kann man in beheizten Räumen die einzelnen Schichten jeweils einzeln ausziehen und tastet sich so an seine Wohlfühltemperatur heran. Zu den Lagen des Zwiebellooks geben wir Ihnen außerdem die folgenden Empfehlungen mit auf dem Weg:

1. Schicht direkt am Körper: Bitte keine Baumwolle, sondern Polyester oder Merino-Wolle oder auch einen Kunstfaser-Woll-Mix tragen. Baumwolle speichert die Wärme nicht und möglicher Schweiß wird auf der Haut gehalten.
2. Schicht: Hier tragen Sie am besten ein langärmeliges Funktionsshirt.
3. Schicht: Am besten eignet sich hier ein Fleece-Pullover mit hohem Kragen oder Kapuze.
4. Schicht: Bei großer Kälte können Sie darüber noch einen weiten Pullover oder Poncho tragen. Dieser speichert die Wärme besser als ein enganliegender Pullover.
Tragen Sie Ihre Jeans oder Stoffhosen mit Strumpfhosen darunter, wenn Sie mögen tragen Sie Cord-Hosen – diese wärmen besser als Jeans.
5. Schicht: Achten Sie darauf, dass Ihre Jacke über die Hüfte reicht, am besten tragen Sie eine Hardshelljacke als Wetterschutz.

Möchten Sie sich in den aktuellen Frühlingstrends kleiden? Kein Problem. Tragen Sie Knallfarben, Streifen und Karos oder Schwarz-Weiß-Kombinationen. Trend im Frühjahr 2018 sind außerdem Gitterstoffe und Metallic-Akzente.