Dumb ways to spend energy

Sommer in Deutschland. Es ist heiß. Und weit und breit kein Freibad in Sicht. Stattdessen sitzt man auf der Arbeit oder zu Hause und schwitzt viel zu viel. Die Hitze hemmt nicht nur die Kreativität, sondern sorgt für Müdigkeit und ist für viele Menschen eine starke körperliche Belastung.

Im Sommer gehört der Ventilator schon zur Standardausstattung in jedem Haushalt und im Büro, jedoch kann man sich durchaus noch besser gegen die Hitze schützen, z.B. durch ein mobiles Klimagerät. Aber: ist das wirklich sinnvoll, wie kann man es clever einsetzen und worauf sollte man achten?

Wie funktioniert ein mobiles Klimagerät?

Man sollte bedenken, dass mobile Klimaanlagen auf zwei unterschiedliche Arten für einen angenehm kühlen Raum sorgen können, es gibt Geräte, die entweder mit Luft- oder mit Wasser-Luft-Kühlung arbeiten. Bei einem Luftkühler wird kein Kühlmittel verwendet, der Luftkühler senkt die Raumtemperatur nur mithilfe von Wasser und Eis. Dazu verwendet man Kühlakkus die vorher im Gefrierfach gefroren wurden. Geräte mit Luft-Wasser-Kühlungs-Kontrolleinheit hingegen, arbeiten mit einem Kühlmittel und einem Kompressor und benötigen einen Abluftschlauch, welcher die warme Luft ins Freie leitet. Die Kühlleistung einer Luft-Wasser-Kühlung ist zwar sehr viel effizienter, dafür sind Geräte mit Luftkühlung flexibler im Einsatz.

Überlegungen vor der Anschaffung

Moderne Klimageräte leisten zudem noch weit mehr als nur die angenehme Kühlung auf Knopfdruck: Sie filtern nebenbei die Raumluft, regulieren die Feuchtigkeit, filtern Staub und Pollen aus der Luft und vermindern so das Infektionsrisiko im Raum. Für welche Art von mobilem Kühlgerät man sich letztlich entscheidet ist sicherlich auch eine Frage des Geldes: Luftkühler bekommt man schon ab 60 Euro, eine mobile Klimaanlage ab 250 Euro. Apropos Geld, ein Blick auf die Betriebskosten einer mobilen Klimagerätelösung lohnt sich außerdem: Die meisten aktuellen Geräte verbrauchen etwa ein Kilowatt Strom pro Stunde (ca. 30 Cent Energiekosten). So wäre es zu überdenken, ob das Gerät bspw. die ganze Nacht laufen oder man es nicht besser „smart“ steuern sollte. Wem auch die Umwelt wichtig ist, der sollte zudem noch auf die Energieeffizienz schauen: Es sollte ein Gerät mit Energieeffizienz A+++ angeschafft werden, nur so lässt sich auch entsprechend ein Zeichen in Punkto Umweltschutz setzen.