Nicht genug Energie gehabt…?

Sie fühlen sich häufig müde und antriebslos? Möglicherweise fehlt Ihnen ein wenig „grün“ in Ihrem Leben? Denn Zimmerpflanzen sehen nicht nur gut aus, sondern tun Ihnen auch jede Menge Gutes. Pflanzen in Ihrer Wohnung beruhigen, verbessern das Raumklimareinigen die Luft, verbreiten einen angenehmen Duft und viele Pflanzen verfügen zudem über heilende Kräfte bei unterschiedlichen Erkrankungen.

Es ist in vielen Studien bereits wissenschaftlich belegt worden, dass Pflanzen unser Immunsystem stärken können, uns glücklicher machenHeilungsprozesse unterstützen, Depressionen mildern und uns einfach freier atmen lassen.

Und es gibt noch mehr Gründe, warum wir mehr Pflanzen in unseren Alltag bringen sollten:

1. Pflanzen machen glücklich
Intuitiv war es vielen vermutlich schon längst klar, nun hat es eine große britische Studie (10.000 Personen über 18 Jahre) belegt. Hier konnte gezeigt werden, dass diejenigen, die im Grünen leben, umgeben von Pflanzen, Bäumen und Gärten oder Parks, glücklicher sind als die, die bloß Asphalt in ihrer Umgebung vorfinden. Der Anblick von Pflanzen macht uns einfach zufriedener. In einer weiteren neurowissenschaftlichen Studie konnte bestätigt werden: Blumen haben noch viel mehr positive Wirkung auf das menschliche Gehirn als bislang vermutet. Für die Steigerung der Laune spielt die Wirkung der Lieblingsblume eine besonders große Rolle.

2. Pflanzen reinigen die Luft
In einem schlechten Raumklima lässt es sich weder gut arbeiten, noch gut leben und erst recht nicht gut schlafen. Pflanzen sind hier der Retter in der Not. Unsere grünen Freunde filtern jede Menge Abfallstoffe aus der Luft – egal, ob drinnen oder draußen. Wenn auch Sie Zuhause oder im Büro wieder frische Luft atmen möchten, dann brauchen Sie mehr Pflanzen in Ihrem Leben. Pflanzen filtern aber nicht nur Schadstoffe, Schimmel, Verunreinigungen oder Pollen aus der Luft, sie erhöhen auch die Luftfeuchtigkeit. Über die Blätter geben Grünpflanzen ca. 90% des aufgenommenen Wassers in Form von Wasserdampf ab und sorgen so beim Menschen für weniger Kopfschmerzen, weniger Herz-Kreislauf-Probleme und weniger Erkältungskrankheiten.

3. Pflanzen stärken das Immunsystem
Viele Kräuter und Heilpflanzen können das Immunsystem einerseits durch ihre antibakterielle Wirkung entlasten, andererseits aufgrund ihres Reichtums an Mineralien stärken und so für mehr Leistungsfähigkeit sorgen. Die grünen Helfer können Sie in Form von Tee, Frischpflanzenpresssaft (aus dem Bioladen oder selbst gemacht), Zutaten im Salat oder in einem grünen Smoothie zu sich nehmen. Auch Spaziergänge in der Natur eignen sich hervorragend als Immunsystem-Booster. Durch die Bewegung in der Natur wird nicht nur Stress abgebaut, die sogenannten Phyntozide der Pflanzen stärken darüber hinaus auch unser Immunsystem.

4. Pflanzen als natürliche Heilmittel
Wir brauchen mehr Pflanzen in unserem Leben, weil sie auch in den dunklen Momenten für uns da sind und wir sollten uns wieder auf Ihre natürliche Heilkraft einlassen und unsere Seele sowie unseren Körper davon profitieren lassen. Pflanzen gelten als die ältesten Heilmittel überhaupt und bildeten bereits vor Jahrtausenden die Grundstoffe für die ersten Arzneien.

Es gibt eine Vielzahl an Heilpflanzen, ein paar der wichtigsten sollen hier kurz erwähnt werden:

– Aloe Vera
Das Gel der fleischigen Blätter der Aloe Vera wird sowohl innerlich als auch äußerlich heilwirksam eingesetzt. Vor allem aber äußerlich aufgetragen ist es für die Haut eine wahre Wunderkur. Aloe Vera wirkt entzündungshemmend, antiviral, antimykotisch, antibakteriell, wundheilend und immunstärkend.
– Fenchel
Die meisten werden Fenchel als im Tee verarbeitetes Lebensmittel kennen. Geschätzt wird der Fenchel aufgrund seiner verdauungsfördernden und magenberuhigenden Eigenschaften, er kann aber noch mehr: Fenchel ist durchaus vielseitiger und gleich drei Teile der Pflanze bieten sich zur Verarbeitung an: Die samenähnlichen Früchte und die Wurzel werden in der Heilkunde vor allem bei Husten und Blähungen eingesetzt. Die fleischige Knolle kann man als Gemüse essen.
– Ginkgo
Ginkgo versteht sich wie keine andere Pflanze darauf, unser Gefäßsystem besser zu durchbluten und dadurch zahlreichen Zivilisationskrankheiten vorzubeugen. Der Grund für die positiven Wirkungen wird in der hohen Konzentration an Flavonoiden und Terpenoiden vermutet, die gefäßverstärkend und zellschützend agieren. Insbesondere auch seine positive Wirkung auf die Gedächtnisfunktion ist sehr geschätzt.
– Ingwer
Ingwer erfreut die Gesundheit nicht weniger als den Gaumen, denn das exotisch scharfe Gewürz schmeckt nicht nur gut, es ist auch ein wertvolles Heilmittel in vielerlei Hinsicht. Mit ein bisschen Pflege und Geduld können Sie das Gewürz sogar bei sich zu Hause anpflanzen.

Und so gelingt der Ingwer zu Hause:

Die beste Zeit für den Anbau von Ingwer ist das Frühjahr. Verwenden Sie für Ihre Ingweraufzucht eine Knolle aus Bio-Anbau, da konventioneller Ingwer möglicherweise mit einem Wachstumshemmer behandelt wurde. Achten Sie stets darauf, dass der Ingwer an einem warmen Ort gedeihen kann, im Sommer darf er im Halbschatten stehen. Die Erde sollte immer mäßig feucht gehalten werden, aber auf keinen Fall zu nass sein, da die Wurzel sonst zu faulen beginnt.
Schneiden Sie die Ingwerknolle mit einem sterilisierten Messer in etwa fünf Zentimeter lange Stücke. Jedes Stück, das ein Auge besitzt, kann zu einer Pflanze heranwachsen.
Setzen Sie die Ingwerstücke mit der Schnittfläche nach unten etwa 5-10 Zentimeter tief in einen Blumentopf, der mit Erde befüllt ist. Der Topf sollte mindestens 30 Zentimeter tief sein und den einzelnen Ingwerstücken sollte ausreichend Raum gelassen werden.
Im Herbst zieht die Ingwer-Pflanze ihre Blätter ein und die Stiele beginnen abzusterben. Man sollte sie an einem hellen und kühlen Ort überwintern lassen und jetzt nicht mehr gießen.
Nach einem Jahr können Sie Ihren voll entwickelten und gereiften Ingwer ernten.