Tag der Berge 2017

Im Jahr 1953 erreichte der neuseeländische Bergsteiger Sir Edmund Hillary gemeinsam mit dem Nepalesen Tenzing Norgay erstmals den Gipfel des Mount Everest auf 8.848 Metern. Als Hillary einmal gefragt wurde, warum er auf hohe Berge steigt, lautete seine simple Antwort darauf: „Weil sie da sind.“ Aus dem gleichen Grund führte die UNO im Jahre 2003 den „Internationalen Tag der Berge“ ein. Eben weil es die Berge gibt, sollten wir sie feiern und Ihnen einen Tag widmen. Und es gibt sogar noch viel mehr Gründe, warum wir alle den Bergen gedenken sollten – und zwar durchaus öfters als nur am 11. Dezember.

Tag der Berge 2017

So ein Ausflug in die Berge kann wahre Wunder wirken und vermag eine ähnliche Wirkung zu haben wie ein Antidepressivum. Mit jedem Höhenmeter lässt man seine Sorgen und Ängste im Tal zurück, vergisst die alltäglichen Probleme und Belastungen. Die Bewegung an der frischen Luft, die Anstrengungen beim Aufstieg, das Erklimmen des Gipfels und der Blick ins Tal – all das wirkt positiv auf das Gehirn. Studien belegen, dass Wanderer die glücklicheren Menschen sind.
Berge sind Urgesteine aus grauer Vorzeit und sind entweder vulkanischen Ursprungs oder ein Zeichen bzw. die Folge der Plattentektonik der Erde. Berge, die durch solche tektonischen Bewegungen entstanden sind, zeichnen sich durch schroffe Gestalt und große Höhe aus. Beispiele sind die Berge des Himalaya und der Anden, aber auch die der Alpen, des Balkangebirges oder des Zagros.

Berge präsentieren sich für uns Menschen zwar häufig unbezwingbar, mächtig und massiv, sind aber sensible Ökosysteme. Viele Bergregionen sind inzwischen durch Klimaveränderungen bedroht. Durch die gestiegenen Temperaturen schmelzen bereits große Teile der Gletscher und dadurch verändert sich nicht nur die Landschaft, sondern auch unser Trinkwasser wird mit der Zeit knapp. Oftmals nämlich stammt dieses aus den Süßwasservorräten, die in den Gletschern gespeichert sind. Auch der so genannte „Dauerfrostboden“ taut durch die Klimaerwärmung allmählich auf. Dieser Boden hält die Berghänge zusammen und wenn er auftaut, hat das Folgen für die Stabilität der Berghänge. Felsstürze und Gerölllawinen sind die Folge.

 
Tag der Berge 2017