Weltfrauentag 2018

Seit dem 8. März 1977 gibt es den Internationalen Frauentag. Und zwar vollkommen zurecht. Bis zu diesem internationalen Feiertag war es ein langer Weg, der bereits vor über 100 Jahren seinen Anfang nahm. Damals setzte sich die Sozialistin Clara Zetkin für die Gleichheit von Mann und Frau ein und sagte der sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Benachteiligung von Frauen den Kampf an. Der Weltfrauentag gilt als ein bis heute lebendiges und topaktuelles Symbol für den Kampf der Frauen um gleiche Rechte und Chancen, denn dieser Kampf dauert immer noch an.

Mutige Frauen an die Macht! Klingt ganz nach dem Job für die ein oder andere Superheldin? In der Männerdomäne „Superhelden“ gibt es viel mehr Frauen als die meisten vermuten. Wir haben uns mal kurz auf die Suche begeben und Frauen im Comicuniversum ausfindig gemacht.

Hier sind unsere Geheimtipps, wenn Sie mal einen Job für 5 Männer haben. (Nehmen Sie stattdessen lieber eine unserer Frauen.)

Poison Ivy

Wohnhaft in Gotham City, wo doch eher der Großstadtdschungel anstelle der botanischen Vielfalt herrscht, setzt sie sich für die Rechte der Pflanzen ein. Zwar ist sie keine der durchweg Guten, aber ihre kriminellen Aktionen haben doch immer einen „guten“ Hintergedanken. Ihr Ziel ist es stets, die Umwelt und gefährdete Arten zu schützen. Die Figur der Poison Ivy hat insbesondere in der amerikanischen Öffentlichkeit regen Anklang gefunden: So gilt der Name Poison Ivy in den USA weithin als ein Synonym für die Femme fatale.

Kitty Pryde

Kitty Pryde, auch Shadowcat genannt, ist wohl eine der jungen weiblichen Superhelden. Sie ist aber nicht nur Superheldin und Spionage-Expertin, sondern auch leidenschaftlicher Teenager, mit der entsprechenden Einstellung und den entsprechenden Interessen. Sie besitzt die Fähigkeit sich „nicht-stofflich“ zu machen und kann diese Fähigkeit sogar auf andere übertragen, wenn sie diese festhält. Ihre Fähigkeit ist im Kampf sehr nützlich, denn Geschosse aus fester Materie kann sie einfach durch sich hindurch fliegen lassen.

Jean Grey

Jean Grey wurde als Phoenix und Dark Phoenix wiedergeboren und war die erste weibliche mutierte Superheldin. Sie ist eine der am meisten entwickelten Charaktere, die jemals erdacht worden sind im Superheldenuniversum. Jean Grey ist die einzige Mutantin der Stufe 5, ausgestattet mit telepathischen und telekinetischen Fähigkeiten. Im Laufe ihres Lebens hat sie viel mitgemacht und einstecken müssen und diese Erfahrungen kombiniert sie mit ihrer extremen Stärke und Intelligenz zu einer spannenden Kombination.

Catwoman

Sie ist Batmans weibliche Erzfeindin und denn auch seine gelegentliche Liebhaberin. Catwoman, ist der berühmteste weibliche Comic-Antiheld Charakter: Sie wuchs auf der Straße auf und kämpfte sich von klein an durchs Leben. Catwoman ist ein Paradebeispiel für einen ultimativen, kraftvollen Comic-Charakter. Obwohl Catwoman ursprünglich als Gegnerin Batmans eingeführt wurde, ist sie nicht eindeutig gut oder böse, vielmehr verfolgt sie ihre eigenen moralischen Vorstellungen. Teilweise kämpft sie daher auch an Batmans Seite.

Ms. Marvel

Ms. Marvel ist seit den späten 60er Jahren ein einflussreicher Charakter und hat sich im Laufe der Jahre vielfach verändert. Die jüngste Darstellung des Charakters, Kamala Khan, eine 16-jährige pakistanisch-amerikanische Muslima, kämpfte mit vielen Problemen, mit denen Migrantenfamilien konfrontiert werden, wurde gehänselt und belächelt, bis sie eines Tages ihre Superkräfte erhielt. Im Alltag muss sie sich gegen eine „konservative Gluckenmutter, einen ehrgeizigen Vater und einen überfrommen Bruder“ durchsetzen.

Harley Quinn

Harley Quinn (Dr. Harleen Frances Quinzel) wurde im Gegensatz zur Vorlage in der Zeichntrickserie in den Filmen weniger humoristisch und mehr psychopathisch dargestellt, um sie an den Joker anzupassen. Sie verliert sich in der ungesunden Beziehung zu dem Joker, hat jedoch auch immer wieder Momente der Klarheit. Insgesamt weiß sie von ihren charakterlichen Mängeln und muss sicherlich nicht gerettet werden. Sie ist und bleibt eine faszinierende komplexe sowie wandelbare Figur.

Wespe

Wespe, mit richtigem Namen Janet van Dyne, ist einer der historisch bedeutendsten Charaktere. Sie war nicht nur der erste weibliche Avenger, tatsächlich ist sie sogar eine der Gründerinnen der Gruppe. Wespe war gemeinsam mit ihrem Ehemann Dr. Hank Pym, alias Ant-Man, ein Superhelden-Duo. Sie gilt aber, seit sie versucht hatte eine Atomrakete aufzuhalten, als verschwunden, oder gar als tot. Niemand weiß es genau.

Storm

Als eine der ersten schwarzen Superheldinnen und die allererste schwarze Frau in Comics, wurde Storm bekannt. Interessanterweise war Storm ursprünglich als männlicher Charakter namens Typhoon angedacht, wurde aber gegen eine Frau ausgetauscht, um sich zu den männlichen X-Men zu unterscheiden. Storm, mit bürgerlichem Namen Ororo Iqadi T’Challa (geb. Munroe), ist eine Mutantin und ihre Kräfte ermöglichen es ihr, das Wetter zu kontrollierenStorm heiratete Black Panther, was sie zur Königin von Wakanda gemacht hat. Allerdings hielt die Ehe nicht und Storm geht fortan ihren eigenen Weg.

Invisible Woman

Die Invisible Woman (Susan „Sue“ Storm-Richards) war Marvels erste Superheldin und sie ebnete den Weg für alle weiteren weiblichen Protagonistinnen. Auch wenn sie zu Beginn ihrer Karriere nicht als der stärkste Charakter dargestellt wurde, festigte sie sich unter den „Fantastic Four“ zu einer starken Persönlichkeit. Susan wird zunächst Invisible Girl genannt, gewinnt aber mehr und mehr Selbstvertrauen und erkämpft sich ihre Position als Invisible Woman. Sie wird schließlich die Anführerin der „Fantastic Four“.

Wonder Woman

Diana Prince, besser bekannt als Wonder Woman, ist das bekannteste Symbol der Frauenrechte in der Welt der Comics und zudem einer der ältesten Superhelden (und die erste Superheldin) des DC-Comics-Verlags. Wonder Womans kulturelle Wirkung hat sich im Laufe der Jahre noch verstärkt und sie gilt heute nach wie vor als eine kulturelle Ikone. Sie wurde 1941 von William Moulton Marston erfunden, einem Befürworter des Feminismus. Dianas Hintergrundgeschichte erzählt, dass sie von einer von Amazonen bevölkerten Insel stammt und diese dort lebenden Frauen allesamt reinkarnierte Seelen von Frauen sind, die von Männern ermordet wurden.