Dumb ways to spend energy

Für ein schönes Lächeln müssen wir gar nicht viel tun. Zwei Dinge sind es, die zählen. Einerseits sollten wir mit Spaß am Leben und einer positiven Einstellung für viele Momente des Lächelns sorgen und andererseits können wir besonders strahlen, wenn wir auf gepflegte und gesunde Zähne achtgeben.

Eine lange Geschichte des Putzens

Schon die alten Ägypter aus der Zeit um 3000 v. Chr. waren um ihre Zähne besorgt, denn Funde aus dieser Zeit belegen, dass die früheste Zahnbürste ein kleiner Stock zum Kauen war. Um 1500 wurden in China bereits Zahnbürsten mit Borsten entworfen, die die Form eines Pinsels hatten. Die Borsten stammten aus dem Nacken von Hausschweinen und wurden an Stielen aus Bambus oder Knochen befestigt. In Deutschland gab es ähnliche Konstruktionen. Im Jahr 1728 wurde in Europa in einem Lehrbuch für Zahnheilkunde Pferdehaar als Bürstenmaterial erwähnt. 1780 gründete der Engländer William Addis die erste Firma, die Zahnbürsten professionell aus Kuhknochen und -borsten herstellte. 1880 wurde eine frühe Variante der elektrischen Zahnbürste entwickelt, die dann in den 1940er-Jahren auf dem Markt kam.

Handzahnbürste, oszillierend-rotierend oder doch lieber schallaktiv?

Die günstigste Wahl, um die Beißerchen gesund und fit zu halten, ist die Handzahnbürste. Hochwertige Handzahnbürsten verfügen oft über einen kurzen Kopf, mittelharte bis weiche Kunststoffborsten mit abgerundeten Borstenenden und einen ergonomischen Handgriff. Zur besseren Reinigung der Zahnzwischenräume und anderer schwer erreichbarer Stellen wurden Modelle mit angewinkelten und kreuzweise angeordneten Borsten sowie gebündelten separaten Borstenfeldern entwickelt. Wer bei der Handzahnbürste ökologisch handeln möchte, der kauft eine Variante mit Wechselkopf. So fällt weniger Plastikmüll an.
Wer es lieber elektrisch mag, kann zwischen oszillierend-rotierenden und schallaktiven Bürsten wählen. Oszillierend-rotierende Zahnbürsten haben runde Köpfe, die halbkreisförmig hin- und herschwingen. Die schallaktiven Bürsten hingegen haben längliche Köpfe.
Der Name „schallaktive Bürste“ hat sich eingebürgert, ist aber im Grunde nicht korrekt: Die Bürsten reinigen nicht mit Schall, sondern durch Vibrationen des Bürstenkopfes. Anstelle eines Elektromotors  – wie bei der oszillierend-rotierenden Variante – wird der Kopf über einen elektrischen Schallwandler angetrieben und lässt den Bürstenkopf meist mit einer Frequenz von 250 bis 300 Hertz schwingen.

Auf das Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können

Die im Handel überwiegend erhältlichen Elektrozahnbürsten sind nicht gerade auf Nachhaltigkeit ausgelegt: Hier besteht das Problem einer erschwerten Reparatur, da die Lithium-Ionen oder Nickel-Akkus fest eingebaut werden und nicht ausgewechselt werden können. Dies führt dazu, dass in den meisten Fällen also direkt eine neue Zahnbürste angeschafft werden muss.
Bedenken Sie außerdem beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste auch, dass für Bürstenköpfe regelmäßig – etwa alle drei Monate – Kosten und Müll, in Form von ausgedienten Bürsten, anfallen. Alle Modelle haben auswechselbare Köpfe, die entsprechend nachgekauft werden müssen.
Kaum Kosten allerdings verursacht dagegen die Energie, die elektrische Zahnbürsten verbrauchen. Bei einem Großteil der Bürsten mit Akku oder Netzteil kommen im Jahr höchstens vier Euro für Strom zusammen.