Stromspartipp: Bahn fahren

Auf kurzen wie auf langen Strecken ist die Bahn eine gute und klimaschonende Alternative zur Reise mit dem Auto oder Flugzeug. So stößt ein ICE von Berlin nach Frankfurt nur circa ein Viertel so viel CO2 je Kopf aus wie seine Konkurrenten. Und mit einer Klimabilanz von 2.300 kg CO2 kommt man per Flugzeug gerade mal von Rom nach New York – mit der Bahn wird diese Menge CO2 erst bei einer Reise um die Welt ausgestoßen.

Dabei kommt es bei Betrachtung der gesamten Bilanz allerdings auch darauf an, wie voll belegt die verglichenen Verkehrsmittel sind, wie neu die Maschinen oder ob Sie selbst Ihren eigenen Strom erzeugen können. Auch wie beispielsweise der Lokführer den Zug steuert ist ein Faktor, der die Umweltbilanz der Bahn beeinflusst. Hier gibt es Methodiken zur energiesparenden Fahrweise, in denen die Lokführer der Deutschen Bahn regelmäßig geschult werden.
Zusätzlich setzt die Deutsche Bahn immer mehr moderne Maschinen, Loks und Triebwagen ein und achtet bei der Entwicklung sehr genau darauf, wie umweltfreundlich die Fahrzeuge der neuen Generationen sind. Über 90 Prozent der Züge sind bereits mit Strom unterwegs, die neuesten Modelle können sogar selbst Energie erzeugen, indem Sie diese aus dem Bremsvorgang nutzen: Sie recyceln dabei den Strom, der beim Bremsen freigesetzt wird und speisen ihn in die Oberleitung zurück. Im Schnitt sind das im Nahverkehr 18 Prozent. Im Fernverkehr liegt der Wert der Rückgewinnung durch Bremsenergie noch weit höher.
Aber auch der Fahrgast kann etwas tun und die mobilen Services der Deutschen Bahn nutzen, um so die Umwelt noch zusätzlich zu schonen: Handy-Anwendungen wie der DB Navigator, Qixxit oder die Call-a-Bike-App erleichtern umweltfreundliches Reisen.
Lassen Sie also ruhig öfters mal das Auto stehen und steigen Sie dafür lieber in den Zug.